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Drei Brüder

 

Mir samma drei Brüder, drei Brüder san mir,

und mir håm no fünf andre, doch de gscheitern san mir.

Drei Lehrer, oan Schreiner, oan Wirt mit am Hund,

a jeder an By-Pass und Schuidn, aber sonst samma gsund!

 

Mir håm no siebn Schwestern, siebn Schwestern dazua,

mit ledige Kinder und Schwåger gråd gnua!

In da Früah Cai Pirinha, auf d‘ Nacht sauffas Bier,

oane scheena wia de ander, hint måger und vorn dürr!

 

Mir san 15 Kinder, 15 Kinder san mir,

und alle oan Vater, da Pfarrer wars nia.

Und alle vertrågn si, gstrittn werd nie,

und von alle da Scheena und da Gscheita bin i!

Karli: Aber da Allerscheenste sågn d‘ Madln alle, des bin i!

Michael: Und da Bestangezogenste und da Fleißigste bin i!

Aber da Bravste, und des sågt d‘ Mutti aa, des bin i!

Gstanzl zur Lage der Nation

 

Beim Thema Windkraft draaht si da Seehofer

wia a Windraadl im Wind,

und an Wind macht er aa no soiber,

oamoi vorn und oamoi hint.

 

Seit der Verwandtschafts-Affaire,

då woaß i ganz gwiß,

warum de CSU scho oiwei

für ein Betreuungsgeld gwesn is.

 

Ja der Dobrindt is a scheena Mo,

von de Füaß bis zum Hois,

aber na kimmt hoit da Kopf

und der versaut wieder ois‘.

 

Boid draam i von de Ochsn,

boid draam i von de Küah,

boid draam i von da Ilse Aigner,

wås gscheits draam i nia!

 

Wenn da Umweltminister Altmaier amoi stirbt,

håm de Sargträger a Problem.

Für sechse is er z‘ kurz

und viere könnan net dahebn.

 

Der Mensch fliagt im Weltraum rum

und entdeckt sogår des Gottesteilchen von dem Higgs,

aber dass de Bayern amoi anders wähln daatn,

dafür erfindn ‘s nix.

 

Wenns schneibt, na schneibts weiß,

wenns  gfriert, gibts a Eis,

werst oid, verlierst d‘ Håår,

wenns aus is, is‘ går!

Wannst in Himmi sågt er wuist kemma

Wannst in Himmi sågt er wuist kemma, sågt er,
muaßt nach Bayern, sågt er, einikemma, sågt er,
weil Bayern, sågt er, des is gwiß, sågt er,
is de Vorstufe zum Paradies!

Bayern is des Land, wo Milch und Honig fliaßt, sågt er,
in de Baam, sågt er, wachsn d‘ Würscht, sågt er,
und as Bier wachst in da Holledau, sågt er,
und da Himmi, der is weiß und Blau!

Ja wia, sågt er, oder wås, sågt er,
bei uns in Bayern wachst des beste Grås, sågt er,
doch as Grås, sågt er, fressn d‘ Küah, sågt er,
weil fürn Rausch, sågt er, håmma ‘s Bier!

Ein Horst im Paradies

Ein Horst im Paradies

 

Bei uns håm d‘ Göckl, sågt er, 4 Haxn, sågt er,
beim Finanzausgleich, mögn ma koane Faxn, sågt er,
de då drobn, sågt er, kriagn an Dreck, sågt er,
ja, de fressatn uns alles weg!

Wannst in Himmi, sågt er, wuist kemma, sågt er,
muasst ‘s Parteibuach, sågt er, mitnehma, sågt er,
weil im Himmi regiert bloß oa Partei, sågt er,
und de andern, sågt er, hoitn ‘s Mäu!

Mir san super, sågt er, mir Bayern, sågt er,
Super-Minister, sågt er Super- Steuern, sågt er,
mir kenna, sågt er, koan Geiz, sågt er,
unser Goid, des liegt in der Schweiz!

Bei uns, im scheena Bayernland, sågt er,
samma ålle mitanand verwandt, sågt er,
an de Affairen, sågt er, is nix dro, sågt er,
weil mas schliaßlich alles beichtn ko!

Wannst nach Bayern, sågt er, wuist kemma, sågt er,
muaßt an Goidbeutl mit nehma, sågt er,
weil umsonst is nix auf da Woid, sågt er,
und a Autobahn, de kost vui Goid!

Und de Preußn, san net alle schlecht, sågt er,
wenn s‘ a Goid håm sans scho recht, sågt er,
a guater Preuß is wia da Storch im Loam, sågt er,
der fahrt nåchm Urlaub wieder hoam!

Mir håm weichselbraune Küah gråd gnua, sågt er,
då ghört koa schwarz-weiße Kuah dazua, sågt er,
rein farblich ghörn de net in d‘ Landschaft nei, sågt er,
und a Neger passt då aa net rei‘!

Asylanten, sågt er, de san arm, sågt er,
dass sich Gott, sågt er, gern derbarm, sågt er,
es is wirklich, sågt er, scho a Gfrett, sågt er,
doch da liabe Gott samma net!

Und bist du anders ‘rum geborn, sågt er,
håst in Bayern, sågt er nix verlorn, sågt er,
weils scho in der Bibel drinna steht, sågt er,
des is „pfui Deifi“ und dass des net geht!

Ja mir Bayern, sågt er, san scho Hund, sågt er,
mir san mir und mir samma gsund, sågt er,
und wenn oana, sågt er, blöd frågt, sågt er,
der werd einfach, sågt er, aussi gjågt!

Und macht Bayern, sågt er, oana mies, sågt er,
den schmeiß‘ ma raus ausm Paradies, sågt er,
und des oane, sågt er, des is gwiß, sågt er,
dass Sachsn Anhalt die Hölle is!

Doch des oane sågn mir euch aa no:
Ja as Fegfeuer, des fangt in Mecklenburg-Vorpommern o!

Stofferl Well ist diesmal mit seinem Motorrad und vielen Instrumenten im Beiwagen unterwegs rund um Murnau. Am Staffelsee trifft er den Kollegen und Freund Georg Ringsgwandl, der sich in dieser Gegend bestens auskennt und spielt mit ihm auf der Zither. Seine Brotzeit besorgt er sich im Kramerladen “Tante Klara”. Dieses Geschäft gibt es schon seit 110 Jahren. Und natürlich besucht er das Grab der Malerin Gabriele Münter, die viele Jahre in Murnau gewohnt hat.

Stofferl Wells Bayern

Buch von Christoph und Michael Well zu ihrer Zeit in der Biermösl Blosn

Tokyo – Kapstadt – Hausen

Buch der Well-Brüder Christoph und Michael Well „Biermösl Blosn. Tokyo – Kapstadt – Hausen“ über ihre Zeit in derselbigen – Gerhard Polt sagte einmal: “Wer eine Biografie hat, ist selbst schuld und wer eine schreibt auch” – Michael und Stofferl Well haben trotzdem eine geschrieben. Beziehungsweise dann doch eher schreiben lassen. Von vielen Prominenten und weniger Prominenten Wegbegleitern in der Zeit bei der Biermösl Blosn. Den gesamten Beitrag von Joana Ortmann vom 5. April auf Bayern 2 (KulturWelt) könnt ihr hier nachhören.

Biermösl Blosn. Tokyo - Kapstadt - Hausen

Jetz woin ma oans singa, a Liadl a neus,

ja von unsre boarischn Richter und unsrer tapfern Polizei!

 

Drei Minutn bin i gestern gstandn im Halteverbot,

15 Euro håms ma naufbrummt und i woit doch bloß a Brot (kaafa)!

 

Und neuli håms mi aufghoitn, an Mordstrumm Rausch drin im Gsicht,

aber mir håt nix gfeiht, ja da Polizist, der war dicht.

 

Auf da Wache im Münchner Stadtteil Au schlågt a Polizist a junge Frau grea und blau,

sie is zwar ans Bett gfesslt gwen, doch er Angst ghabt um sei Lebn!

 

In Schechen, då schlågns a ganze Familie zam,

ja, bloß weil de sich traut håm und nåch ‘m Dienstausweis frågn.

 

In Rosenheim, am Voiksfest, koa Mensch woaß warum,

schlågt da Polizeichef an Schüler und bringtn fast um.

 

In Regensburg daschiaßns an junga Student,

mit 16 Kugln, weils Angst håm, daß er eahna ‘s Messer neirennt.

 

In Ottobrunn, bei Minka, kaantns an Bordellbesitzer überführn,

aber nix då, dem teans nix, weils a Freinummer kriagn.

 

Und gibst eahna an Hinweis auf a Schwarzgelddynastie,

dann verhaftns glei di und sperrn di eini in d‘ Psychiatrie!

 

Dawischns doch amoi aus Versehn an großn, woin an packa am Schopf,

ja, na merkas hoit ganz schnoi, der Fisch stinkt vom Kopf.

 

Ja gehts no, wo samma, i wandert aus und woaßt wohin?

Genau zum Putin, nåch Russland, weil då woaß i wo i bin!

 

Es Juristn und Polizistn, deats bei de Drobern ausmistn,

und bei euch soiber dazua, ja, då habts Arbeit gråd gnua!

 

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