AUS’M BIERMOOS

Unsere tapfere Polizei (Text)

Jetz woin ma oans singa, a Liadl a neus,

ja von unsre boarischn Richter und unsrer tapfern Polizei!

 

Drei Minutn bin i gestern gstandn im Halteverbot,

15 Euro håms ma naufbrummt und i woit doch bloß a Brot (kaafa)!

 

Und neuli håms mi aufghoitn, an Mordstrumm Rausch drin im Gsicht,

aber mir håt nix gfeiht, ja da Polizist, der war dicht.

 

Auf da Wache im Münchner Stadtteil Au schlågt a Polizist a junge Frau grea und blau,

sie is zwar ans Bett gfesslt gwen, doch er Angst ghabt um sei Lebn!

 

In Schechen, då schlågns a ganze Familie zam,

ja, bloß weil de sich traut håm und nåch ‘m Dienstausweis frågn.

 

In Rosenheim, am Voiksfest, koa Mensch woaß warum,

schlågt da Polizeichef an Schüler und bringtn fast um.

 

In Regensburg daschiaßns an junga Student,

mit 16 Kugln, weils Angst håm, daß er eahna ‘s Messer neirennt.

 

In Ottobrunn, bei Minka, kaantns an Bordellbesitzer überführn,

aber nix då, dem teans nix, weils a Freinummer kriagn.

 

Und gibst eahna an Hinweis auf a Schwarzgelddynastie,

dann verhaftns glei di und sperrn di eini in d‘ Psychiatrie!

 

Dawischns doch amoi aus Versehn an großn, woin an packa am Schopf,

ja, na merkas hoit ganz schnoi, der Fisch stinkt vom Kopf.

 

Ja gehts no, wo samma, i wandert aus und woaßt wohin?

Genau zum Putin, nåch Russland, weil då woaß i wo i bin!

 

Es Juristn und Polizistn, deats bei de Drobern ausmistn,

und bei euch soiber dazua, ja, då habts Arbeit gråd gnua!

 

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